Programm

Der Landkreis Marburg-Biedenkopf steht als Teil Hessens und Deutschlands vor der Herausforderung, seine gewachsenen Strukturen gegen eine zunehmend belastende Politik zu behaupten. Steigende Kosten, eine ausufernde Bürokratie und die Vernachlässigung der öffentlichen Sicherheit beeinträchtigen die Lebensqualität und die wirtschaftliche Stabilität in der gesamten Region. Während die grundlegende Daseinsvorsorge unter Druck gerät, dominieren oft ideologische Vorgaben das politische Handeln zulasten der lokalen Bevölkerung.

Die AfD Marburg-Biedenkopf setzt sich für eine grundlegende politische Neuausrichtung ein, die den gesunden Menschenverstand und die Interessen der Bürger wieder in das Zentrum rückt.

Anstelle von Symbolpolitik fordern wir eine transparente und verantwortungsvolle Verwaltung, die vorhandene Mittel effizient nutzt und die Sicherheit sowie die regionale Identität bewahrt. Unser Ziel ist eine Politik, die den Landkreis stärkt, die Bürger spürbar entlastet und eine verlässliche Zukunftsperspektive auf kommunaler, Landes- und Bundesebene schafft.

Unser Programm als PDF

Kommunalwahlprogramm 2026 (Marburg)
Kurzprogramm Kommunalwahl 2026 (Landkreis Marburg-Biedenkopf)
Grundsatzprogramm der AfD
Auszüge aus unserem Kommunalwahlprogramm

Unsere Vision für Marburg-Biedenkopf

Familie, Kinder und Jugend

Familienfreundlicher Landkreis statt ideologischer Bevormundung.

Familien sind das Fundament unserer Gesellschaft. Der Landkreis muss Familien entlasten, statt sie durch Bürokratie und ideologische Vorgaben zusätzlich zu belasten.

Unsere Forderungen:

  • Familienfreundliche Verwaltungsabläufe
  • Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung
  • Verbindliche Deutschförderung in Kitas
  • Sichere Schulwege und Spielplätze

Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz

Ehrenamt stärken – Einsatzfähigkeit sichern.

Feuerwehren, Rettungsdienste und Hilfsorganisationen sind tragende Säulen der öffentlichen Sicherheit. Der Landkreis trägt Verantwortung für Ausstattung, Infrastruktur und Rahmenbedingungen – insbesondere für das Ehrenamt.

Unsere Forderungen:

  • Moderne Ausstattung und bedarfsgerechte Feuerwehrhäuser
  • Ausbau von Sirenen und Warnsystemen
  • Stärkung der digitalen Alarmierung
  • Höhere Aufwandsentschädigungen für Ehrenamtliche
  • Kostenfreier Zugang zu Kreiseinrichtungen für Einsatzkräfte

Gesundheit – Versorgung im Landkreis sichern

Krankenhäuser erhalten – Ärzte vor Ort halten.

Eine wohnortnahe medizinische Versorgung ist Teil der kommunalen Daseinsvorsorge. Klinikschließungen, Ärztemangel und lange Wege gefährden insbesondere den ländlichen Raum im Landkreis.

Unsere Forderungen:

  • Erhalt und Stärkung der Hinterland-Klinik
  • Sicherstellung der Notfall- und Geburtshilfe
  • Förderung medizinischer Versorgungszentren
  • Unterstützung für Haus- und Fachärzte im ländlichen Raum
  • Einsatz für ausreichende Investitionsmittel des Landes

Migration und Asyl – Belastungsgrenzen anerkennen

Humanität braucht Ordnung – Kommunen schützen

Der Landkreis trägt einen erheblichen Teil der praktischen und finanziellen Folgen der Migrationspolitik von Bund und Land. Unterbringung, Sozialleistungen, Schul- und Kitakapazitäten sowie Sicherheitsfragen bringen die kommunale Ebene zunehmend an ihre Belastungsgrenzen.

Unsere Forderungen:

  • Keine zusätzlichen freiwilligen Aufnahmeprogramme
  • Sachleistungen statt Geldleistungen für Asylbewerber
  • Konsequente Einführung und Anwendung der Bezahlkarte
  • Verpflichtende gemeinnützige Arbeit für arbeitsfähige Asylbewerber
  • Durchsetzung des Konnexitätsprinzips: Wer bestellt, bezahlt

Sicherheit und Ordnung – öffentlichen Raum schützen

Sicherheit ist Voraussetzung für Freiheit.

Sicherheit im öffentlichen Raum ist eine zentrale Voraussetzung für Lebensqualität. Der Landkreis trägt Mitverantwortung für Prävention, Ordnung und Unterstützung der Sicherheitsbehörden. Angsträume, Vandalismus und Gewalt dürfen nicht hingenommen werden.

Unsere Forderungen:

  • Stärkung des kommunalen Ordnungsdienstes
  • Videoüberwachung an kriminalitätsbelasteten Orten
  • Null-Toleranz-Strategie in Schwimmbädern und öffentlichen Einrichtungen
  • Enge Zusammenarbeit mit Polizei und Sicherheitsbehörden

Solide Finanzen – Verantwortung für den Kreishaushalt

Schulden abbauen, Bürger entlasten, Kernaufgaben priorisieren.

Eine nachhaltige Finanzpolitik ist die Grundlage jeder kommunalen Handlungsfähigkeit. Der Landkreis steht unter zunehmendem finanziellem Druck – nicht zuletzt durch explodierende Sozialausgaben und Aufgabenübertragungen ohne ausreichende Gegenfinanzierung. Statt immer neue Belastungen zu schaffen, braucht es klare Prioritäten und Haushaltsdisziplin.

Unsere Forderungen:

  • Ausgeglichene Haushalte ohne neue Schulden
  • Konsequente Überprüfung aller freiwilligen Leistungen
  • Konzentration auf Pflichtaufgaben der Daseinsvorsorge
  • Keine Umlagenerhöhungen zulasten der Städte und Gemeinden
  • Abbau unnötiger Verwaltungsstellen und externer Beraterverträge
  • Keine Finanzierung ideologischer Prestigeprojekte